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Neueste Meldung:

Nochmals, Helmut, vielen herzlichen Dank für Ihren erneuten Eintrag vom 02. März 2020.

Aber um es kurz zu machen:

Bei einer neuen, länger anhaltenden Trockenheit ohne nennenswerte Niederschläge wird auch mit dem jetzt von Ihnen so hochgelobten Stau der Bach wieder gänzlich trocken fallen.
Dann nämlich, wenn der Wasserstand im See unter das Niveau sinkt, das durch die neue Staustufe gehalten wird. Da kann man nur hoffen, dass nicht wieder Ihre "Seehelden" mit brutaler Gewalt zu Werke gehen...

Die alten Stauschwellen, jede auf ihre Weise, haben auch nichts weiter getan, als das Wasser im Bach abzusperren, wann immer es durch zu wenig Niederschläge oder anderweitige mangelnde Wasserzufuhr, z. B. durch absinkenden Grundwasserstand und durch länger anhaltende Trockenperioden zum Absinken des Wasserstandes im See kam.

Und das wird wieder passieren, dass der "Bach komplett zu" sein wird.
Wir mit unserer mangelnden Intelligenz verstehen aber, dass wir diesen Umstand einzig und allein dem Klimawandel mit immer längeren, heißeren und trockneren Zeitabschnitten verdanken. Und das das einfach nicht zu vermeiden ist, mit oder ohne Wehr, wenn man nicht zulassen will, dass der Wasserstand im See so weit absinkt, dass selbst das Bachgrundniveau ohne Wehr unterschritten wird. Genau das war durch die Wehrzerstörungen in den vergangenen Jahren schon der Fall!

Wir waren es dann nach Ihrer Logik aber vermutlich trotzdem, die den Ablauf wieder komplett trockengelegt haben...
Eben, weil "
Naja wenn intelligenz da gewesen wäre euerer Seites" dann würde das wohl nicht eintreten.

Stellungnahme zu Helmuts Gästebucheintrag vom 24.02.2020

Vielen Dank dafür, Helmut.

Es befriedigt uns ungemein, dass wir jetzt wieder einen Wasserstandpegel im See und im Abfluss verzeichnen können, wie wir ihn zu den besten Zeiten hatten.

Allerdings Helmut, zweifeln wir sehr daran, dass wir die jetzige stabile Bauweise der Staustufe und den hohen Wasserstand im See und im Ablauf ausgerechnet dem NABU oder anderen nahestehenden selbsternannten vermeintlichen Natur- und Umweltschützerverbänden verdanken dürfen.

Vielmehr machen wir dafür einmal die steten Bemühungen unseres Vereins bei der Stadtverwaltung samt Bürgermeister und Stadtforst von Fürstenwalde, unsere außerordentlich guten Beziehungen zum  Wasser- und Landschaftspflegeverband "Untere Spree" und nicht zuletzt die zurzeit wirklich reichlichen Niederschläge verantwortlich...

Und das "mit Steinen zu donnern" war ein verzweifelter Versuch des WLV "Untere Spree" im Verein mit dem Stadtforst mit einem Provisorium, auch in den langen Trocken- und Hitzezeiten der vergangenen Jahre ein Mindestmaß eines vertretbaren Wasserstandes im See und somit auch durch Wasseraufstau letztlich im Ablauf, zu erhalten...

Aber um diese Zusammenhänge und die Abhängigkeit von Ursache und Wirkung in den natürlichen Abläufen erkennen zu können, bedarf es schon "eines gewissen intellektuellen Zugangs"... (S. u.) 

Sollte es auch im Sommer oder möglicherweise schon im Frühjahr 2020 erneut zu längeren Trockenperioden ohne nennenswerte Niederschläge kommen, wird es sich tatsächlich erweisen, ob nicht "irgendwelche möchtegern Seehelden" dem Stau nun vielleicht mit Vorschlaghämmern oder gar Sprengstoff zu Leibe rücken, nur weil mal wieder kein Wasser im Bach Pflanze und Tier im Wald tränkt...

Hier ein paar Bilder vom Pegelstand im See und im Fließ, Stand 25.02.2020:

Bericht von der Errichtung der Staustufe

Hier platzt uns die Angelschnur vor Freude, weil nun endlich der nötige Wasserstand im Trebuser See zum Nutzen für Natur, Umwelt und das Gewässer gesichert wird. Jetzt kann das Leben wieder in die Uferbereiche des Sees einziehen, Versteck- und Laichgründe werden geschaffen und mit ein wenig Wetterglück wird das Ablauffließ auch wieder Wasser führen...
An dieser Stelle sei Herrn Weidner mit seiner Truppe noch einmal herzlich für die prompte und zielführende Erledigung der Arbeiten ausdrücklich gedankt.

Trotz der Freude, hier noch einmal das, was vorher war:

 

Was soll man dazu noch sagen?

Albert Einstein soll einmal geäußert haben, dass er nur von zwei Dingen wisse, die unendlich seien: Einmal der Weltraum, aber auch die menschliche Dummheit...

Dem ist wohl nichts weiter hinzuzufügen.

Sonst kann man nicht begreifen, dass junge Leute von heute, nicht soviel Grips im Kopf haben, dass sie verstehen könnten, wenn sie das Wehr zerstören, das einen notwendigen Wasserstand im Trebuser See erhält, dieser bei anhaltender Trockenheit immer weiter leerläuft.
Solange, bis das Wasserniveau im See auch den Stand im Graben, nun ohne Wehr, unterschreitet.
Dann wird überhaupt kein Wasser mehr über den Bach in den Wald als Trinkwasser für Pflanze, Baum und Tier geleitet, denn die Wasserführung im Ablauf 
soll ja wohl der Sinn dieser mehrfach durchgeführten hirnrissigen Aktion der Wehrzerstörung sein.
Mit Wehr wird bei wieder ausreichender Wasserzuführung im See durch z. B. Regen, auch dieser intakte Stau wieder vom abfließenden Wasser überwunden und durch den Graben geleitet  und das ganz nebenbei mit gesichertem ausreichenden Wasserstand im See...

Also, liebe angemaßte Tier- oder Naturschützer: Vor Tatendrang mit jugendlicher Gewalt erst mal das Hirn einschalten!

Liebe Angelfreunde und andere Interessierte!

Wir haben sehr interessante Gästebucheinträge erhalten, offenbar mit Bezug auf  den Zeitungsartikel und unsere Kommentare dazu oben.
Die Einträge sind in unserem Gästebuch im Original veröffentlicht...

Es fällt schwer, zu derartig von Unsachlichkeit und Unkenntnis klimatologischer, wasserphysikalischer, biologischer und ökologischer Zusammenhänge zeugenden Beiträgen Stellung zu beziehen.

Wir versuchen trotzdem gegen die gezeigte stumpfsinnige, dumpfe Ideologie der Verteufelung des Angelns und der Angler an sich anzugehen.

Wir machen das mit sachlichen Argumenten, die man allerdings nicht mit den gleichartigen, wenigen,  einfachen Worten, zeugend von Hass und Voreingenommenheit, wie in den Einträgen im Gästebuch gezeigt, erklären kann.

Wenn jemand das Nachfolgende ernsthaft und guten Willens lesen möchte, um vielleicht noch eigene, andere oder gar möglicherweise bessere Erkenntnisse zu gewinnen oder sachlich Argumente austauschen zu wollen, so ist dazu ein gewisser intellektueller Zugang erforderlich.

Wer diese Mindestanforderungen nicht aufbringen kann oder möchte, sollte an dieser Stelle von seinem Vorhaben ablassen...

Es ist uns eine Freude und Genugtuung, dass wir durch den Eintrag zu einem hoffentlich fruchtbaren Dialog mit denjenigen kommen, die offenbar bis jetzt nur im Geheimen durch Sachbeschädigung eine mit Fanatismus verbundene, selbstherrliche Geisteshaltung zeigen, leider mit sehr wenig Kenntnis der Zusammenhänge, weil sie  glauben, mit ihrem Handeln vermeintlich hehre Natur und Umwelt schützende Ziele verfolgt zu haben.

Ja, es ist eine Tatsache: Allenthalben sinken die Wasserstände in unseren Oberflächengewässern, Seen, Teichen und Feldsöllen, in Bächen, Gräben und Flüssen und ganz allgemein der Grundwasserpegel in weiter Umgebung  von Strausberg bis weit in die Lausitz und den Elbe-Elster-Kreis dramatisch und drohen auszutrocknen, wie bei nicht wenigen Gewässern schon geschehen...

Von stark sinkendem Wasserstand ist auch der Trebuser See seit einigen Jahren betroffen. 

Und es ist ganz gewiss kein Kavaliersdelikt und irgendwie im Sinne des Natur- oder Tierschutzes, wenn dieses Absinken durch die wiederholte Zerstörung des ohnehin viel zu kümmerlichen und nur sehr unzulänglich seinem Zweck erfüllende, bisschen Wehr im "natürlichen Ablauf"  des Sees in Verkennung der wahren Ursachen für den Missstand, noch beschleunigt wird.

Die Uferbereiche im See mit Stubben, Wurzelwerk und Wasserpflanzenbewuchs als Lebensräume für zahlreiche Pflanzen und Tiere sind schon trocken gefallen, weil etwa ein knapper halber Meter auf die Gesamtfläche des Sees berechnetes Wasservolumen in ihm fehlt.

Schwerwiegende Auswirkungen auf alles im See vom Sauerstoff abhängige Leben kann es in strengeren Wintern auch haben, wenn durch den enormen Wasserverlust durch die anhaltende Trockenheit ohne Staustufe der Wasserstand derartig absinkt, dass durch Null-Zufluss, Null-Abfluss und starke Eisbedeckung das Gewässer praktisch vom Sauerstoffeintrag aus jeder möglichen Quelle abgeschnitten wird. Dann sind große Fischsterben und das Verschwinden aller vom Sauerstoff abhängigen Lebewesen in ihm vorprogrammiert...

Aber was muss man sich da als "gestandener Natur- und Tierschützer" schon groß darum Gedanken machen?
Die blöden Angler werden schon das Eis aufsägen und aufhacken und irgendwie dem See versuchen Sauerstoff zuzuführen...

Vor etwa fünf Jahren ist die im Ablauf des Sees befindliche ständige Staustufe, bis dato einwandfrei viele Jahrzehnte für ausreichenden Wasserstand auch in diesem sorgend und für niemand ein Dorn im Auge gewesen, wegen Schäden und Baufälligkeit vom WLV (Wasser- und Landschaftspflegeverband "Untere Spree") abgebaut und durch eine lockere Steinschüttung, also einer Art Sohlgleite, ersetzt worden.

Diese Schüttung hat sich aber in der Folge auch wegen ständiger Beiseiteräumung durch unsere "Tier- und Naturschützer" für die Wasserstandhaltung im See und im Ablauf selbst, als unzureichend erwiesen.

Notdürftige Reparaturversuche des Staus mit Brettern, Pfählen und Steinen wurden immer wieder durch Zerstörung zwecklos.

Die Ursachen für das seit Jahren anhaltende Wasserdefizit liegen einmal im Klimawandel mit aufeinander folgend zu heißen, viel zu trockenen Sommern, mit Wintern nur noch mit Spuren von Eis  und Schnee, aber trotzdem noch insgesamt unzureichenden Regenfällen.
Auch Frühling und Herbst, sind vom Wasserdargebot her, weitgehend und messbar nicht mehr das, was sie einmal waren...

Das Schwinden des Wassers, vor allem auch des Grundwassers in unserer Region, ist aber auch größtenteils hausgemacht, genau von Denjenigen mit verursacht und stillschweigend geduldet, die uns Angler durchweg als Tierquäler, Gewässer verunreinigende und Müll hinterlassende Monster betrachten, die es abzuschaffen gehört...

Entgegen den gebetsmühlenartig immer wieder kolportierten Forderungen von Politikern aller Couleur nach Wasserrückhaltung im Gebiet, wird alles irgendwie verfügbare, zu reinigende Abwasser durch viele kilometerlange Leitungen aus allen umliegenden, möglichst auch kleinsten Ortschaften und Ausbauten, in riesige, dadurch notwendigerweise immer weiter auszubauende, teure Kläranlagen geleitet.

Aus Orten, in denen noch keine Abwasserleitungen liegen, sondern noch aus Gruben abgepumpt wird, muss das Abwasser mit Diesellastkraftwagen??!! zu Einlassstellen (wie z. B.  in Berkenbrück) befördert werden, um dann von dort und anderswo mit Elektroenergie??!! gepumpt, in die relativ viele Kilometer entfernten Klärwerke zu gelangen.

Eben weil genau das ja ständig, jährlich jede Menge Geld von der Bevölkerung bringt (verbrauchte Trinkwassermenge gleich teurem in Unmengen zentral erzeugtem halbwegs gereinigten Abwassers), auch von den vom Anschluss- und Benutzungszwang an das Abwassernetz trotz vorhandener, nachgewiesener, völliger biologischer und ökologischer Funktionstüchtigkeit von umweltfreundlichen Kleinkläranlagen betroffenen Besitzern.

Da wurden seinerzeit  im trauten Verein zwischen Umweltämtern (Untere Wasserbehörde) und den Klärwerksbetreibern die vorher erteilten Wasserrechtlichen Erlaubnisse für das Betreiben von Kleinkläranlagen nach deren Ablauf, ohnehin vorausschauend nur für maximal 10 Jahre erteilt, einfach nicht mehr verlängert, um auch von dieser Seite den Anschluss- und Benutzungszwang durchzusetzen. (So sind etwa um 2005 in Form einer regelrechten Kampagne, einer Treibjagd gleichend, Leute  z. B. in Rauen dagegen protestierend auf ihre Hausdächer gejagt worden.)

Der schlimmste Gau in Sachen verhinderter Wasserrückhaltung im Gebiet gelang aber mit dem Verbot der Verrieselung  von gereinigtem Abwasser im sandig kiesigen Untergrund, wie seit über 100 Jahren erfolgreich über die sog. Rieselfelder praktiziert. (Das genau in unmittelbarer Nähe des Verbindungsfließes zwischen Trebuser See zur Müggelspree bei Hangelsberg!)

Statt dessen wird nun das gesamte im Klärwerk gereinigte Abwasser, zumindest im uns bekannten Fall Fürstenwalde, über einen Vorfluter auf kürzestem Weg in die Müggelspree geleitet.
Dadurch wird alles, nur bis zu einem gewissen Grad gereinigte Abwasser des riesigen Einzugsgebiets Fürstenwalde nicht mehr wie früher dem Grundwasser vor Ort zurückgegeben. 

Es wird ohne weitere, aber eigentlich unbedingt notwendige Abscheidung von z. B. pharmazeutischen Rückständen, Salzen (Antibiotika, Hormonen und hormonähnlichen Substanzen und anderen Schadstoffen, die so alltäglich auch aus menschlichen Toiletten stammen und auch durch noch so viele zusätzliche Klärstufen bezahlbar nicht entfernt werden können.) nicht mehr durch meterdicke  Reinigungsschichten von Sand und Kies geleitet und dadurch einer biologischen Nachreinigung und zusätzlichen Filterung unterzogen.
Um überhaupt eine einigermaßen ausreichende und vermeintlich vertretbare Sauberkeit des Abwassers zur direkten Einleitung in die Müggelspree zu gewährleisten, musste dazu die Kläranlage noch millionenschwer umgebaut und erweitert werden...

Diese nun ebenfalls dem Grundwasser in weiter Umgebung fehlende riesige Wassermenge wandert mit den noch enthaltenen Inhaltsstoffen sofort in die Müggelspree bis nach Berlin-Friedrichshagen zu dem dortigen Wasserwerk, wo auch durch Uferfiltrat aus dem Müggelsee Trinkwasser für Teile Berlins gewonnen wird...
Faktisch muss die Müggelspree mit ihren Bakterien und dem Pflanzen- und Tierbestand, also auch mit den Fischen, die auch die verbliebenen Rückstände in sich aufnehmen
, die wir alle möglicherweise essen, die Rolle der Rieselfelder mit ihren viele Meter tiefen Kies- und Sandbetten übernehmen...  (
Letztendlich findet das Wasser über Spree, Havel und Elbe auch weiter seinen Weg bis in die Nordsee).

Sinnvoll und viel billiger für den Steuerzahler, Verbraucher und besser für Natur und Umwelt wäre es gewesen, wenn man von vornherein über dezentrale, kleinere ständig auf ihre ökologische Funktionsfähigkeit geprüfte und überwachte Anlagen jeweils vor Ort errichtet und/oder weiterhin geduldet hätte, so dass das abgegebene Wasser auch hier bei den Ortschaften dem Grundwasserstand zugute gekommen wäre.

Als vermeintlicher und angemaßter Umwelt-, Natur- und Tierschützer kann man es sich natürlich - es wird immer wieder gern praktiziert - viel einfacher machen, und sich alle Angler, Jäger und natürlich die Bauern mit ihrer Landwirtschaft, die uns alle ernähren und am Leben erhalten, als Sündenböcke ausgucken.

Wir wissen, dass es auch unter uns Anglern, wie auch unter allen anderen Bevölkerungsgruppen, immer wieder "Schwarze Schafe" gibt, die es mit Gesetzeseinhaltung, Reinlichkeit und durch ein wenig ausgeprägtes Unrechtsbewusstsein beim Müll- und Dreckhinterlassen nicht so genau nehmen, aber wir lassen uns nicht alle über einen Kamm scheren!

Die Mehrheit von uns ist es nicht, die ihre Müll- und Unrathinterlassenschaften rund um den See verteilt und anderswo zurücklässt, sondern im Gegenteil: Wir sammeln mehrmals im Jahr rundherum am und im See säckeweise genau das Zeug ein.

Die folgenden drei Bilder zeigen die Ausbeute an Müll, Schrott und Unrat einer Sammelaktion unserer Angler rund um und auf dem See  vom 10. August 2019.

Wie man deutlich sehen kann, wenn man es möchte, handelt es sich dabei fast ausschließlich um von unseren "Schwarzen Schafen" weggeworfene Angelutensilien, wie z. B. Stahlschrott, Altreifen, Plastikmöbel usw....

Wir sind es auch nicht, die unsere mit viel Geld und viel Arbeit errichteten und so gerne von Badegästen und Wanderern okkupierten Angelstege dann oft genug im Vollrausch im Stil der berüchtigten und gefürchteten Vandalen mit überschüssigen Kräften zu Kleinholz und Schrott verarbeiten und weil oft hölzern, auch gerne mal durch Lagerfeuer anzünden...

Deshalb haben wir es, weil auch von keinerlei Ordnungsmacht dabei unterstützt, vorerst aufgegeben, diese Stege neu zu errichten oder zu reparieren.

Nun noch ein paar Worte zu den Fischen, die wir so quälen:
J
a, auch hier gibt es Probleme mit den Anglern, die den (bevorzugt kapitalen) Fisch an den Haken locken, aus dem Wasser ziehen, fotografieren und wieder ins Wasser zurückgeben.
Davon, dass Fische ja nicht doof sind und sich sehr gut merken können, was ihnen angetan wurde und dadurch zu sog. überständigen Fischen werden, sich allen weiteren legalen Fangversuchen entziehen und durch z. B. Nahrungskonkurrenz (z. B. durch kapitale Welse, Hechte und Karpfen) zu anderen Lebewesen im Ökosystem Schaden anrichten, wollen wir gar nicht erst reden...

Das ist Tierquälerei, weil es keinem Lebewesen zugemutet werden darf, ihm ohne einen vernünftigen Zweck Schmerzen zuzufügen, in dem es als Prestigeobjekt und Trophäe für Angeberei missbraucht wird.

Wir verurteilen diese Angeberei scharf und distanzieren uns von diesem Gehabe.
Bei uns werden alle Fänge entweder im eigenen Haushalt verwertet, oder an den Tierpark gegeben oder einem sonstigen vernünftigen Verbrauch zugeführt.

Das hat auch damit zu tun, weil bestimmte Fischarten, wie z. B. Plötze, Güster, Blei und Rotfeder, weil entweder zu klein oder zu grätenreich von den Berufsfischern entweder überhaut nicht mehr gefangen, oder weil im Handel als "Spuckfisch" zum Braten gegenüber früher in der Bevölkerung nicht mehr absetzbar, wie nutzloser Beifang im Meer behandelt und tot oder lebendig dem Gewässer "zurückgegeben" werden.

Da stehen wir Angler mit unseren Hegeveranstaltungen, bei denen wir genau diese Fischarten versuchen einigermaßen zu dezimieren und einer Verbuttung wegen Überbevölkerung entgegen zu wirken, auf verlorenem Posten.

In dieser Beziehung ist es so gut wie ein einmaliger Glücksfall, dass der Trebuser See nicht an Berufsfischerei verpachtet oder in Privateigentum befindlich ist, wie zahlreiche andere Gewässer in der Umgebung.

Das auch deshalb, weil die edlen Raubfische, wie z. B. Zander, der vom Aussterben bedrohte Aal, Wels und seltener auch noch der Hecht, die früher in größerer Zahl ein Gleichgewicht zwischen Fressen und gefressen werden im Gewässer aufrecht erhielten, jetzt verstärkt, weil einzig im Handel anbietbar und Geld bringend, sehr stark befischt werden und sich zur teuren Mangelware, den Marktgesetzen folgend, entwickeln.

Der Aal, wird durch den jährlichen Besatz mit super teuren Farm- oder Satzaalen durch unseren Verband versucht, auch im Trebuser See am Leben zu erhalten.
Er leidet durch seine besondere Laichbiologie, die ihn zwingt, wenn er laichreif herangewachsen ist, über den "natürlichen Ablauf" bis in die Sargassosee bei den Bermudas im Atlantik zu wandern, besonders darunter, wenn er durch einen unter das natürliche Niveau gesunkenen Wasserstand im See, diesen Ablauf, weil ständig trocken gefallen, überhaupt nicht mehr nutzen kann.

Auch deshalb ist die anhaltende Wehrzerstörung durch unsere vermeintlichen "Naturschützer" geradezu verbrecherisch und genau gegen den Zweck gerichtet, dem sie eigentlich dienen soll.

Ein intaktes Wehr garantiert wenigstens manchmal noch eine bescheidene Wasserführung im natürlichen Ablauf, indem das Wehr für die abwandernden laichreifen Blankaale kein Hindernis darstellt, auch nicht für die noch vor gar nicht so langer Zeit bis aus dem Atlantik zuwandernden Jungaale... 

Um das zu begreifen benötigt man aber wenigstens ein bescheidenes Wissen über die Lebensweise und die Möglichkeiten dieses faszinierenden Fisches...

Jedenfalls ziehen wir uns als Angler die in den Einträgen in unserem Gästebuch vorgesehene Jacke des Schmuddelkinds und für Alles und Jedes in Sachen Natur-, Umwelt- und Klimaschutz Schieflaufendes mit Verantwortliche in der Welt, nicht an, werden uns weiterhin den Herausforderungen stellen und unseren satzungsgemäßen Verpflichtungen nachkommen...

Wofür wir stehen und eintreten und damit alle drei Jahre vor dem Finanzamt unsere Gemeinnützigkeit nachweisen, kann man in dieser Homepage unter Downloads in unserer Satzung lesen.

Wir freuen uns auf weitere Meinungsäußerungen zum Thema.